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Am Sonntag, den 10. Februar 2008 fand das Tango-CaféBoleo
mit der Kölner Tango-Orchester "Tango Fuego" bei den "artgenossen" in Lindlar statt.



Tango Fuego


In der Bergischen Landeszeitung erschien am Dienstag, den 12.02.08,
dieser Artikel von Verena Johnke:

Richtig Feuer in den Füßen

"Tango Café Boleo" verabschiedete sich bei "artgenossen" mit "Tango Fuego"


Lindlar. Es war das letzte Mal am vergangenen Sonntagabend, dass das Tango Café Boleo nach einjähriger Zusammenarbeit in den Räumen der Lindlarer "artgenossen" das Tanzbein schwang. Aber es war definitv ein würdiger Abschied mit einem Tango-Programm auf höchstem Niveau.
"Wir hatten hier eine wunderschöne Zeit und freuen uns sehr, dass die "artgenossen" uns die Möglichkeit gaben in diesen tollen Räumlichkeiten zu tanzen", sagte Initiatorin Elisabeth Urbutis zu Beginn der Veranstaltung. "Leider ist es aber für uns Gummersbacher ein wenig zu weit weg und langsam wird es auch zu klein", so die Gymnasktik- und Jazztanzlehrerin, die seit zehn Jahren Tango Argentino unterrichtet, zum Beispiel an der Volkshochschule Gummersbach.
Elisabeth Urbutis entdeckte ihre Liebe zu den südamerikanischen Schwüngen, als sie vor rund 15 Jahren die Fernsehsendung "Die Seufzer des Bandoneon" sah. "Ich wusste sofort, das will ich auch können", schwärmt sie noch heute. Ihre ersten Tangoschritte absolvierte sie bei Andreas Lerke in Köln, welchem viele Tanzlehrer dieser Welt folgten. So beschäftigte sie sich unter anderem in Buenos Aires mit dem Tango-Discovery-Lehrsystem von Mauricio Castro. "Tango ist ein Lebensgefühl. Man empfindet so viel, wenn man die Musik hört und umsetzt", fasst sie ihre Faszination zusammen.
Fasziniert waren auch die Gäste am Sonntagabend bei den "artgenossen". Denn Elisabeth Urbutis hatte das Tango-Orchester "Tango Fuego" eingeladen und so das vollbesetzte Haus in der Pollerhofstraße in einen pulsierenden argentinischen Salon verwandelt.
Die Gruppe "Tango Fuego", die unter anderem im NDR Nachtclub und live bei "Hallo Ü-Wagen" auf WDR 5 zu hören war, brachte das Strahlen in begeisterte Gesichter - und nicht zuletzt, wie der Name "Tango Fuego" (der feurige Tango) schon vermuten lässt, das Feuer in die Füße.
Denn es durfte nicht nur gehört, sondern auch getanzt werden. Mit purer Leidenschaft bot "Tango Fuego", darunter Fabián Carbone (Bandoneon), Sebastian Reimann (Violine), Detlef Strüwe (Piano) und Fritz Rappel (Kontrabass), mitreißende Stücke etwa von Astor Piazolla dar. Aber auch von Pianist Detlef Strüwe komponierte eigene Arrangements stehen den bekannten Tango-Größen in nichts nach. So beigeisterte etwa "Tango Ciudad", einem Stück über die Vereinsamung in den Großstädten, oder das emotionale Sehnsuchts-Stück "Anhelo". Die explosive, reine Musik ließ "Bravo" -Rufe durch den Raum schallen und bereits beim ersten Stück sah man die Füße der Gäste unter den Stühlen tanzen. Lange hielt es sie nicht mehr und schnell eroberten sie den Saal.